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Traminer

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Der Traminer - Feiner Wein mit komplizierter Geschichte

Das fällt natürlich jedem Weinfreund sofort auf. Diese fast Namensgleichheit zwischen Traminer und Gewürztraminer. Was unterscheidet sie nun, die beiden Rebsorten, die auch bei uns im Pillnitzer Königlichen Weinberg stehen? Wer sich in die Fachliteratur vertieft wird erfahren, dass Traminer und Gewürztraminer rebsortenkundlich als eine Sorte zu betrachten sind.

Die Herkunft des Traminers ist tatsächlich umstritten. Molekularbiologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Rebsorte eine der mitteleuropäischen Ursorten ist. Namensgeber, das steht fest, ist das Weinstädtchen Tramin in Südtirol, wo sowohl weiße als auch rote Weine seit dem Jahr 1000 mit diesem Namen urkundlich erwähnt wurden. Das bedeutendste Anbaugebiet ist heutzutage das Elsass. In Deutschland wird Traminer hauptsächlich in Baden, in der Pfalz und bei uns in Sachsen angebaut.

Und egal ob nun Traminer oder Gewürztraminer, in beiden Fällen handelt es sich um Weine, für die sich Weinfreunde begeistern, die auf bukettreiche Weine von großer Geschacksfülle lieben. Die Traminer sind dabei voll und harmonisch, die Gewürztraminer besonders würzig und nuancenreich im Geschmacksbild. Beide Weine sind mild in der Säuere und schmeicheln dem Gaumen.

Wenn Sie einmal im Pillnitzer Weinberg stehen sollten, würden auch sie sofort den Unterschied ausmachen. Zumindest dann, wenn die Beeren schon zu sehen sind und im Herbst auch gekostet werden dürfen. Schon beim Naschen zeigt sich der Gewürztraminer mit seinen sehr viel kleineren Beeren von sehr viel deutlicher Aromatik als sein etwas großbeeriger Traminer-Bruder.

Während die Rebstöcke des Gewürztraminers aus der Fremde kommen, Klaus Zimmerling hat sie in einer alten Rebschule in der Pfalz gekauft, sind die Traminer-Stöcke an der Elbe zuhause. Diese Sorte ist vor allem älteren sächsischen Winzern noch als sogenannter Schloß -Traminer bekannt. Eine Spielart dieses Weins, der früher auf den elbabwärts gelegenen Weinbergsterrassen des Schlosses von Diesbar-Seuslitz gestanden haben soll. Auf jedem Fall bekommt ihm der Boden am anderen Ende der sächsischen Weinstrasse offensichtlich sehr gut, wovon Sie sich gerne überzeugen können. Wenn diese edle Spielart des sächsischen Traminers nicht schon ausgetrunken sein sollte. Was aufgrund seiner geringen Mengen und dem Winzerdurst auf dieses feine Tröpfchen schon mal vorkommen kann.