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Riesling

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Der Riesling - Eine Majestät auch auf dem Königlichen Weinberg Pillnitz

Die Rieslingsrebe gilt als Königin des deutschen Weinbaus, als sein Aushängeschild schlechthin. Wie keine andere Rebsorte bestimmt der Riesling das weltweite Image der 13 deutschen Anbauregionen. Auf über 23.000 Hektar wachsen hierzulande rund 50 Prozent aller Rieslinge der Welt. Und auch wir verneigen uns tief vor dieser Rebe, die ihre Heimat auch bei uns in den obersten und steilsten Steillagen unseres Bergs, der Rysselkuppe gefunden hat. Doch wo stammt sie eigentlich her, die königliche Rebe?

Die frühe Verbreitung des Rieslings mit ersten Belegen für das 15. Jahrhundert, der Wuchs, die Größe der Traubenbeeren, die lange Reifezeit und die den Winzer beruhigende Frostfestigkeit zeigen die Verwandtschaft mit den Wildreben. Zuerst heimisch wurde die Traube wohl im Rheingau und an der Mosel. Dort sind die Winzer jedenfalls stolz darauf, historische Dokumente vorzeigen zu können, die den Riesling schon in Jahren 1435 und 1465 aktenkundig gemacht haben. Aus Rheinhessen und der Pfalz gibt es ähnliche Dokumente, die aus dem ausgehenden 15. und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammen.

Herkunft also bestens verbrieft. Dafür wird heftig gerätselt, wenn es um den Namen geht. Steht das Wort Riesling mit Verrieseln, mit reißender Säure also, mit dem "edlen Reis" oder mit Rusling, seinem dunklem Holz im Zusammenhang? Wir wissen es nicht und erfreuen uns stattdessen stillvergnügt an seiner schönen hellen Farbe im Glas.

Denn der "typische" Riesling zeigt eine blassgelbe, ins grünlich-gelbe tendierende Farbe. In die Nase steigen sein Duft von Pfirsich oder Apfel, im Mund spürt man eine rassige Säure. Bei den Rieslingen von Schieferböden spricht man von einer mineralischen Note, manche Weine riechen nach Feuerstein.

Ist der Wein noch jung, trinkt er sich fruchtig-leicht ohne alles dazu weg, dass es eine Freude ist. Kann man sich beherrschen und trinkt nicht alles vor der Reife aus, dann eignet sich dieser königliche Tropfen hervorragend als Speisebegleiter.

Die trockenen bis halbtrockenen Rieslinge passen besonders gut zu leichten Gerichten, gedünstetem See- und Süßwasserfisch, gekochtem Fleisch mit hellen Saucen, und kleinem Hausgeflügel. Halbtrockene bis liebliche Spätlesen harmonieren gut mit Frischkäse. Fruchtig süße Spätlesen oder edelsüße Auslesen sind vorzügliche Begleiter zu fruchtigen Desserts. Altersgereifte edelsüße Auslesen und Beerenauslesen sind die optimalen Aperitifs zu festlichen Menüs.