Herzlich Willkommen im Weinshop Klaus Zimmerling

Jahrgang 2017

In aufsteigender Reihenfolge

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Der Jahrgang 2017

Für Klaus Zimmerling hielt das Weinjahr 2017 so manche Herausforderungen bereit. Da waren starke Nerven, schnelles Handeln, aber immer wieder auch Ruhe und Gelassenheit gefragt. In diesem Jahr, das in Sachen Wetterkapriolen einiges von dem bereit hielt, was der Winzer lieber nicht erleben will.

Doch ein Weinjahr ist kein Kurzstrecken Sprint sondern ein Langstreckenrennen, das sich oft auf den letzten Metern, sprich in den wichtigen Lesetagen im Herbst entscheidet. Und insofern kann man für 2017 sagen: am Ende kam die Wende. Hin zu einem Jahrgang mit sehr guten Qualitäten, auch wenn es bei den Erntemengen, vielleicht ein bisschen mehr hätte sein können. Wobei das einem Winzer, der aus Qualitätsgründen sowieso auf Ertragsreduzierung setzt, nicht ganz so zusetzt wie den Kollegen, die mit den ganz großen Erträgen rechnen müssen.

Doch schauen wir einmal zurück, in den Witterungsverlauf des Jahres 2017. Der hielt in der letzten Aprilwoche ziemlich rabiate Spätfröste bereit, die an der Rysselkuppe zum Glück aber ohne Folgen blieben. Weil der Austrieb vor allem der Weinstöcke in den Steillagen noch nicht so weit fortgeschritten war, drohte den jungen Trieben dort keine Gefahr. Im flacheren Teil der Rebanlagen unterhalb des Weinbergweges hielt Klaus Zimmerling vorsorglich aber sieben Feuerstellen am Laufen. Die damit erzeugte Luftverwirblung in den bedrohten Rebzeilen reichte aus, um auch hier die befürchteten Frostschäden abzuwenden.

Der Sommer war dann sehr regenreich und nass, wurde aber von zwei sehr späten und sonnenreichen Erntewochen gekrönt. Da Klaus Zimmerling bei der Weinlese traditionell auf einen späten und möglichst weit hinausgezögerten Beginn setzt, lag er damit goldrichtig und konnte sich über charaktervolle fruchtreife Trauben freuen.

Als Kellermeister ein Mann von ausgeprägter Geduld, hat sich das Warten auch in den Zeiten der Reife gelohnt. Eine Zeit, die im Weingut Zimmerling mitunter weit über das hinaus geht, was andere Winzer sich leisten können oder wollen. Nach einem guten Jahr der Reife gab der Winzer im ersten Quartal des Jahres 2019 dann grünes Licht für den Verkauf des Jahrgangs 2017, der viel Spaß im Glas aber auch einiges an Reifepotential für den Keller verspricht.

Wie immer ziert auch die Flaschen des Jahrgangs 2017 ein Bild mit einer Skulptur von Malgorzata Chodakowska. Die aus Polen stammende Frau des Winzers betreibt direkt im Königlichen Weinberg ihr Atelier und eine Galerie mit ihren sehenswerten Holzskulpturen und Bronzeplastiken. Dank dieser von Jahr zu Jahr wechselnden Künstler-Etiketten haben die Weinflaschen inzwischen auch im geleerten Zustand den Status von Sammlerobjekten erreicht.

Auf den zweiten Blick mag es vielleicht auffallen, das es die normalen Etiketten in schwarzer oder grüner Ausführung gibt. Damit werden die Erzeugerabfüllungen von den sogenannten Abfüller-Weinen unterschieden. Letzteres sind Weine, die Klaus Zimmerling aus Trauben keltert, die er von zwei befreundeten Winzerfamilien bezieht. Nachbarn aus dem Pillnitzer Königlichen Weinberg, die ihre Trauben nicht selber ausbauen. Und da sich Klaus Zimmerling als Bio-Winzer klassifizieren lassen will, muss diese Unterscheidung auf dem Etikett deutlich gemacht werden.

Lassen Sie sich also überraschen von insgesamt 18 neuen Weinen des Jahrgangs 2017. Weine die zum Besten gehören, was Sachsen zu bieten hat.