Herzlich Willkommen im Weinshop Klaus Zimmerling

Jahrgang 2016

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Der Jahrgang 2016

Als Ouvertüre wollen wir uns einmal mit fremdem Federn schmücken, respektive kurz zitieren, was im aktuellen „Kleinen Johnson“, dem beliebten Weinführer im schmalen Westentaschen-Format über uns und unsere Weine zu lesen ist: “Das kleine, perfektionistische Weingut wurde als eines der ersten nach dem Fall der Mauer gegründet. Die beste Lage ist der königliche Weinberg in Pillnitz bei Dresden. Der Riesling, auch halbtrocken, ist potentiell exquisit.“

Und dieses Versprechen hält auch der Jahrgang 2016. Der in Sachsen kein ganz einfacher war, am Ende aber das Zeug zu etwas ganz großem in sich trug. Oder, wie es der Freiberger Spitzensommelier und einer der ganz wenigen deutschen „Master of Wine“ Janek Schumann auf den Punkt brachte: „2016 ist ein Jahrgang, der den Winzern das Potenzial bot, Weine mit Wiederkennungswert zu schaffen.“

Ein immer wiederkehrendes Ziel auch für Klaus Zimmerling bei seinem Tun in Weinberg und Keller. Das sich beim ihm im Gegensatz zu manchen „ungeduldigen“ Kollegen auch darin ausdrückt, dass die Weine im Keller weitaus länger reifen dürfen. Doch nun ist der 2016er auf der Flasche und kann gekauft, getestet und, wie der Winzer meint, für sehr gut befunden werden. Was ihnen nicht adhoc zu prophezeien war. Denn Flexibilität war im Jahreslauf 2016 gefragt. Das lag natürlich am Wetter, das nicht mit Herausforderungen geizte.

Das Frühjahr war eher trocken, der Juni dann sehr niederschlagsreich. Hier musste der Winzer auf der Hut sein, um durch schnelles Reagieren Verrieselungsschäden und solche, durch den im warmen Dunst des Elbtals lauernden echten und falschen Mehltau zu vermeiden.

Günstiger für das Wachstum stellte sich dann der Hochsommer mit entsprechenden Temperaturen dar, die im August schon als extreme Hitze zu bezeichnen waren. Hier machte sich die ausgiebige und vorausschauende Laubarbeit in den Vormonaten positiv bemerkbar, die den Reben einiges an Stress ersparen konnte.

Während in den benachbarten Weinbergen entlang der Elbe die Lese der frühreifen Sorten Anfang September begann, konnte Klaus Zimmerling mit der ihm eigenen Geduld gerade bei den Rieslingen und Burgundersorten hohe Reifegrade erzielen, die sein Kellermeisterherz am Ende höher schlagen ließen.

Nachdem der Puls freilich bei einigen, regenbedingten überfallartig-schnellen Leseaktionen, dann schon etwas schneller ging. Ein Glück, wenn man in solchen Situationen auf eine so eingespielte und professionelle deutsch-polnische Erntemannschaft verfügt. Wie es sich gehört für einen königlichen Weinberg, der schließlich einmal August dem Starken gehörte, Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Man könnte auch sagen, an der Rüsselkuppe wächst in Jahrhunderte alter nachhaltiger Tradition zusammen, was zusammen gehört.

Und in diesem Sinne wird sich auch der sehr gute 2016er Jahrgang mit dem schon sehr überzeugenden Vorgänger aus 2015 vertragen. Auch von den Erntemengen betrachtet, kann sich der Winzer und die Kundschaft freuen. So schnell wird der 2016 nicht ausgetrunken sein.

Viel Spaß also beim Entdecken dieses feinen Jahrgangs. Solange der Vorrat reicht.